Kaninchenrücken mit feinwürziger Kräutermarinade
ZurückZeit in der Küche: 15 min.
Vorbereitungszeit: 10 min.Garzeit: 5 min.
Pro Portion
- 213 kcal
- 28g Kohlenhydrate
- 13,5 g Eiweiß
- 5 g Fett
- 30 mg Cholesterin
- 2,26 BE
| 1/2 | Kaninchenrücken, in 2cm breite Abschnitte geschnitten | |||
| Für die Marinade | ||||
| 1 EL | glatte Petersilie, fein gehackt | |||
| 1 EL | Basilikum, fein gehackt | |||
| 1,5 EL | Olivenöl | |||
| grober schwarzer Pfeffer | ||||
| 1 EL | Sojasoße | |||
| 1 EL | Orange, abgeriebene Schale | |||
| 1 EL | Balsamico-Essig | |||
| 250 g | Vollkornbaguette | |||
Zubereitung:
- Marinadezutaten vermischen und die Rückenstreifen darin marinieren.
- Marinade abstreifen und das Fleisch bei milder Hitze auf jeder Seite 4 Minuten grillen.
- Dazu das Vollkornbaguette servieren.
Besonderheiten:
Kaltgepresste Öle nur für Salate?
Lange Zeit vertrat man in Deutschland die Meinung, kaltgepresste Öle dürften nur für Salate verwendet werden. Doch werfen wir doch mal einen Blick nach Italien, Frankreich oder Spanien. In der guten Küche wird zum Grillen und Braten kaltgepresstes Olivenöl verwendet. Dazu empfiehlt sich natives Olivenöl.
Bei Olivenöl extra vergine oder nativem Olivenöl extra, handelt sich um das hochwertigste Olivenöl aus der 1. Pressung. Dieses Olivenöl ist sehr empfindlich, weil bei der ersten Pressung am meisten Schleimstoffe und Phytosterine (Pflanzenstoffe) austreten.
Dieses Olivenöl sollten Sie wirklich nur zum kalten Marinieren und für Salate verwenden, jedoch möglichst nicht zum Braten oder Grillen. Bei der Bezeichnung natives oder kaltgepresstes Olivenöl, wenn sonst nichts dabeisteht, handelt es sich um die 2. Pressung, die hitzebeständiger ist, aber dennoch schonend angewendet werden muss.
Getränketipp:
Ernährungsinfo:
Eine Portion deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an:- Vitamin B1 zu 15%
- Vitamin B6 zu 23%
- Pantothensäure zu 17%
- Niacin zu 67%
- Vitamin E zu 16%
- Eisen zu 31%
- Magnesium zu 28%
- Zink zu 16%
Wohlfühltipps:
Gut Ding will Weile haben!
Bevor der Grillspaß losgeht, sollten Sie das Grillgut in jedem Fall marinieren. Verschiedene Marinaden machen das Grillgut zum einen zarter und verkürzen damit auch die Garzeit.
Packen Sie die Vitamine A, C, E in die Marinade oder in die Füllung und in die Beilagen. Vitamin A bzw. Beta-Carotin stecken in allen orangefarbenen und roten Lebensmitteln. So ergibt eine Füllung mit Aprikosen und frischen Kräutern und etwas Zitrone (Vitamin C) zusammen mit einem kalt gepressten Sonnenblumen- oder Olivenöl (Vitamin E) gute Schutzmechanismen für die Grillköstlichkeiten, die später auch Schutzfunktionen im Körper übernehmen.
Unmittelbar vor dem Grillen sollte die Marinade jedoch gründlich abgestreift werden, damit nichts in die Glut tropfen kann. Andernfalls entwickelt das Öl Flammen oder durch eine wasserhaltige Marinade entsteht zuviel Rauch. Bei zu starker Hitze- und Rauchentwicklung besteht die Gefahr, dass krebsgefährdende Nitrosamine in den Lebensmitteln entstehen. Aus diesem Grund sollten Sie auch keine Lebensmittel, bei denen Nitritpökelsalz verwendet wurden, auf den Grill legen. Salzen Sie möglichst immer nach dem Grillen.
So zubereitet, schmecken Ihre Grillzutaten nicht nur köstlich, Sie können auf ein ungetrübtes Grillvergnügen anstoßen. Auf Ihr Wohl!
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